Wie du mir...

In diesem Fernsehfilm mit hochkarätiger Besetzung (Michael Degen, Gertraud Jesserer, Otto Sander, Lola Müthel, Peter Sattmann, Corinna Kirchhoff, Matthias Fuchs und, wenn auch nicht ganz so hochkarätig, Babs Feltus) spielte Laurent seine erste TV Rolle: einen Hacker. Zwar war die Story Laurents Meinung nach etwas dünn, immerhin konnte er sich aber mit den Einnahmen aus seinen sieben Drehtagen damals einige Monate über Wasser halten.

Inhalt: Der schwerreiche und exzentrische "Ricci" Richardson (Ernst Jacobi) hat eine illustre Gesellschaft in sein Haus zu einer Party eingeladen: Es sind bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft ebenso wie seine diversen ehemaligen Freundinnen und Ehefrauen und sogar sein ärgster Feind. Die Party beginnt damit, daß Richardsons Notar verkündet, der Hausherr sei momentan verhindert und man möge doch mit der Feier schon anfangen. Gefolgt wird diese Mitteilung von der Darbietung eines Streichquartetts, die eher den Eindruck einer Totenfeier als den einer Party vermittelt. Als das Fest - wiederum durch den Notar - ziemlich abrupt mit einem freundlichen Hinauswurf des größten Teils der Gäste abgebrochen wird, ist die Verwirrung unter den ausdrücklich zum Bleiben Aufgeforderten noch größer. Was hat das alte Schlitzohr "Ricci" vor?

Per Video erfahren die erstaunten Zurückgebliebenen von ihrem Gastgeber, dass er tot ist, gestorben schon vor einigen Tagen an einer schweren Krankheit. Und: bis zum nächsten Morgen haben die Anwesenden Bedenkzeit, sich zu entscheiden, ob sie die jeweiligen Bedingungen akzeptieren, die an ihre Erbschaften geknüpft sind. So verlangt der Verstorbene beispielsweise von seinem Bruder Rolf (Michael Degen), er soll seiner Frau Claudia (Gertraud Jesserer) endlich reinen Wein einschenken. Worüber? Nun, der brav-biedere Ehemann soll endlich gestehen, dass er Vater eines außerehelichen Kindes ist und anderes mehr. So entwickelt sich die Zusammenkunft zu einer Art Gesellschaftsspiel, dessen Regeln der tote Richardson bestimmt. Persönliche Spannungen entladen sich, lange Vertuschtes kommt zutage, alte Rechnungen - zum Beispiel jene zwischen Richardson und seinem ehemaligen Kompagnon - werden beglichen, und eine Ehe geht in die Brüche. Und am Schluss steht die Frage im Raum: Ist der alte Richardson wirklich tot?

(Quelle: ZDF)

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