Laurent auf der Women & Bytes-Party in Berlin
27.04.02
© 2002 laurent-daniels.de/Fotos: © 2002 Annika & MW

Ende April gab es für unsere Mitchatterin Anke doppelten Grund zum Feiern: Zum einen war sie soeben mitsamt ihres jungen, aufstrebenden Computerunternehmens "Women & Bytes" in eigene Räumlichkeiten im Berliner Stadtteil Charlottenburg gezogen, und zum zweiten hatte sie am 25.04. Geburtstag. Dies nahm sie zum Anlass, Business- und sonstige Friends - darunter auch einige der hiesigen HardcorechatterInnen (AndiRTS, Annika, Blackdove, KS als Special Guest 1, Mario, MW und Rainy) zu einer größeren Einweihungs- und Geburtstagsparty einzuladen. Die Antwort auf die Frage, was sie sich und ihren Gästen als besonderes Highlight bieten könnte, war schnell gefunden, denn was lag näher, als einen uns bestens bekannten talentierten Sangeskünstler zu engagieren!? Dass damit außer KS noch ein weiterer Überraschungsgast erscheinen würde, sollte aber vorerst noch niemand wissen.

Doch bis es so weit war, wartete neben der einen oder anderen technischen Panne auch noch jede Menge Arbeit auf uns, denn wir bereits einen Tag zuvor aus verschiedenen Teilen der Republik angereisten Chatmitglieder hatten uns leichtsinnigerweise angeboten, bei den Partyvorbereitungen zu helfen.:-) Um die Nichtchatter nicht mit unseren privaten Erlebnissen zu langweilen, sei der bald nach unserer Ankunft auf dem Programm stehende ausschweifende Einkauf auf dem Türkenmarkt mit exzessiven Preisvergleichen seitens der Gastgeberin hier nur kurz erwähnt. Es war jedenfalls sehr anstrengend - aber auch mindestens genauso lustig! :-)

Am Samstag war dann neben diversen Besorgungen kreatives Kochen für das Partybüffet angesagt. Mitten im Petersiliezupfen meldete sich Laurent telefonisch zum Soundcheck an. Also wurden Annika, KS, Mario und MW aus Gründen der Geheimhaltung kurzerhand von Küchenhilfen zu Fremdenführern befördert und dazu abgeordnet, den als Nachzügler in Berlin eingetroffenen Blackdove vom Hotel abzuholen und mit ihm so lange Sightseeing zu veranstalten, bis sie via Handy grünes Licht zur Heimkehr erhielten.

Seit unserer Ankunft war mir hin und wieder der Gedanke durch den Kopf gegangen, was Laurent wohl zu der Location sagen würde. Natürlich war es klar, dass es sich um einen für seine Verhältnisse kleinen Rahmen handeln würde. Ob er allerdings damit rechnete, dass u.a. eine Reihe sorgsam gestapelter Umzugskartons die Zuschauerränge füllen würde, bezweifelte ich doch ein wenig... (Wie oben erwähnt, war Anke gerade erst umgezogen, und da dauert es natürlich eine Weile, bis alles fertig ist. Hauptsache, die Technik steht erst einmal.*g*) In der Tat war sein Mienenspiel interessant, als er in Begleitung seines Freundes Andreas die Räumlichkeiten inspizierte, die er sich wohl etwas "loftiger" vorgestellt hatte. Aber Gig ist Gig, deshalb ging es nun an den Soundcheck. Nachdem die Anlage getestet und die Boxen wunschgemäß platziert waren, erkundigte sich Laurent, wie sich die Gastgeberin denn die Beleuchtung vorgestellt habe. Über alles und jedes hatte sich Anke vorher Gedanken gemacht - nicht jedoch über die Beleuchtung (wenn man von einer blauen Deckenleuchte einmal absieht). Aber frau weiß sich ja in jeder Lebenslage zu helfen, und so ließ sie den scheinwerferverwöhnten Laurent wissen, sie habe noch eine Stehlampe.:-) Sogleich zog sie los, um das gute Stück aus dem angrenzenden Schlafgemach zu holen, Laurent hinterher, und zwei grinsende Gesichter blieben zurück. Allerdings verpuffte die Leuchtkraft der 60-W-Glühbirne bei Tageslicht völlig und vermochte auch im etwas abgedunkelten Raum nicht recht zu überzeugen. "Ja..." Mehr fiel Laurent dazu im ersten Moment nicht ein, aber sein Gesicht sprach Bände.*g* Dann jedoch erinnerte er sich daran, dass man(n) zu Hause noch eine Discokugel habe, und beschloss: "Die bringen wir mit." So geschah es dann auch, und eben diese Kugel überreichte Laurent später Anke als Geburtstagsgeschenk. Während sich Laurent und Andreas anschließend auf den Weg ins Fitnessstudio begaben ("damit wir heute Abend auch schön sind"), durften die Ausgesperrten wieder zurückkehren.

Nun dauerte es auch nicht mehr allzu lange, bis die ersten Gäste eintrafen. Eine Stunde vor dem geplanten Erscheinen des Stargasts passierte allerdings noch etwas Unvorhergesehenes: Am Verstärker fiel ein Kanal aus und ließ sich auch unter den größten Bemühungen nicht wieder zum Leben erwecken. Aus diesem Grunde wurde der technisch gut ausgestattete AndiRTS, der gücklicherweise nicht allzu weit von Anke entfernt wohnt, gleich bei seiner Ankunft postwendend wieder nach Hause geschickt, um seinen Verstärker als Ersatz zu holen. Unter den Gästen machte sich angesichts der Aufregung Unverständnis breit, schließlich hätte man auch aus einem Kanal Musik hören können, aber als MWs Luchsaugen vom Balkon aus Laurent und Andreas herannahen sahen, wurde den Anwesenden einiges klar. Zwar hatten sich die beiden glücklicherweise verspätet, mussten aber doch noch etwas Wartezeit in Kauf nehmen, bis Laurent mit seiner Gesangseinlage beginnen konnte. Da Essen ja immer eine nette Ablenkung darstellt, gab es erst einmal Verpflegung. Dabei soll übrigens eine Vorspeise mit dem assoziativen Namen Schwiegersohneier Laurents besonderes Interesse geweckt haben.:-)

Nach ein wenig Smalltalk hier und da arbeiteten sich Laurent und Andreas schließlich zur Anlage vor und beobachteten mehr oder weniger kritisch den Verstärkeraustausch. Das Warten auf die Musik wollte ich nutzen, um ein nettes Foto von den beiden zu schießen. Zwar posierten sie bereitwillig, allerdings nicht ohne Laurents "ermutigenden" Hinweis, ohne Blitz werde das sowieso nix. Angesichts meines lichtempfindlichen Films und der Tatsache, dass es damit bei der Rosa Sitzung aus dem dunklen Zuschauerraum heraus zumindest belichtungstechnisch auch geklappt hatte, widersprach ich aus vollster Überzeugung. Leider stellte sich jedoch heraus, dass Laurent mit seiner Unkerei durchaus Recht hatte. Zwar habe ich auch heute noch leichte Zweifel, dass mangelnde Ausleuchtung daran Schuld ist, dass gerade dieses besagte Foto sich auf dem Negativ in tiefstem Schwarz präsentiert *räusper*, allerdings sind auch von den restlichen Fotos nicht allzu viele etwas geworden. Was nützen einem die schönsten Schatteneffekte, wenn zwei Drittel der Bilder aufgrund der langen Belichtungszeiten verwackeln... Annika und MW waren schlauer, haben auf derartige Experimente verzichtet und sich netterweise sofort bereit erklärt, ihre Fotos hierfür zur Verfügung zu stellen. Nochmals 1000 Dank!

Nachdem die Anlage wieder einsatzbereit und ein weiterer kurzer Soundcheck erfolgt war, nahm sich Laurent erneut des Themas "Beleuchtung" an, indem er die Stehlampe in die richtige Position rückte. Allerdings wirkte sie in seinen Augen nun etwas schlaglichtartig. Der Wunsch nach ein wenig Aufhellung von hinten (netter Überzeugungsversuch: "Sonst seht Ihr doch auch gar nichts mit Euren Kameras") wurde ihm zwar kurzfristig durch die Inbetriebnahme eines Deckenfluters erfüllt, dessen Helligkeit nun aber wiederum auf lauten Protest seitens der Gäste stieß. Laurent gab sich geschlagen und begnügte sich schließlich doch mit dem "spooky limelight" der Stehlampe als Scheinwerferersatz. Den Hinweis, dass er den hinter ihm aufgestellten Beleuchtungskörper selbst mitgebracht habe, konnte er sich allerdings nicht verkneifen.:-)

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Bild links: Co-Starring: die Stehlampe

Jetzt konnte es endlich losgehen. Als Einstieg hatte sich Laurent "No limitation to love" ausgesucht ("mein allerfrischester Hit, hat bloß keiner mitbekommen..."), das wir von früheren Auftritten nur im Vollplayback kannten. Nun durften wir uns davon überzeugen, dass der Song trotz der live natürlich fehlenden stimmlichen Verzerrungen sehr gut rüberkommt. Nachdem er sich mit diesem Titel warm gesungen hatte, sprach Laurent ein paar Worte zur Begrüßung, mit denen er unserer Gastgeberin zum Geburtstag und zu ihren "zauberhaften Räumlichkeiten" gratulierte, was vom Publikum mit Gelächter quittiert wurde. Auf Ankes Zwischenruf, er kenne eben ihre alte Wohnung nicht, lachte Laurent und sprach zur allgemeinen Erheiterung laut aus, was einige im Stillen schon gedacht hatten: "Es ist schon sehr experimentell, sehr, sehr minimalistisch mit diesen Kartons hier. Aber die Qualität liegt ja in der Zurückhaltung - dieses quasi Japanische." Diese denkwürdigen Worte wurden an den folgenden Tagen noch so manches Mal zitiert.:-)


Bild links: Laurent vor dem mitgebrachten Beleuchtungskörper

Aber nicht nur das Ambiente war experimentell. Auch Laurent hatte nach der NLTL-Liveversion noch weitere musikalische Experimente auf Lager. Als nächstes kündigte er einen seiner Lieblingssongs, "No Angels", an, diesmal aber in einer etwas aufgepeppten Variante. Doch bevor die ersten Töne erklangen, musste Laurent feststellen, dass irgendwo leise im Hintergrund "a-ha" musikalisch mit ihm konkurrierten. Vor Laurents Auftritt war nämlich ein "a-ha"-Video an die Wand projiziert worden, und aus unerfindlichen Gründen hatte das Abschalten des Tones wohl nicht ganz geklappt.*g* Nachdem der unbezahlte Chor zum Verstummen gebracht worden war, ging es dann planmäßig mit "No Angels" weiter. Als "aufgepeppt" konnte man den Song nach den Erfahrungen des letzten Sommers sogar in zweierlei Hinsicht bezeichnen, zum einen durch den Bonelli-Remix, zum anderen durch den vollständigen Text. Warum allerdings der CD-Player auf die Frage "Can you understand my crime?" mit einem Hüpfer reagierte, wurde nicht ganz klar.:-) Zu dem düsteren Text von "No Angels" passte übrigens die beleuchtungsarme Atmosphäre ausgezeichnet (und mein Wunsch, man möge Laurent eine Satansrolle anbieten, bekam ob seines Ausdrucks wieder neue Nahrung).

Nach kurzer Soundoptimierung durch den amtierenden DJ Dirk (Laurents Kommentar: "Wenigstens einer, der Ahnung hat." *g*) folgte das bereits vielfach gehörte "Falling out of love", und im Anschluss daran erwartete uns eine absolute Weltpremiere: "Christina". Diesen Song über einen nervigen weiblichen Fan hatte Laurent nach eigenen Aussagen "noch nie, nie, nie zuvor live gesungen". Zu diesem Anlass wollte er es aber mal "riskieren" (nach dem Motto: da kommt's nicht so drauf an *g*). Dies habe aber wirklich nichts mit den Ereignissen des Abends zu tun, beteuerte Laurent, und auch anwesende und weniger anwesende Christinas brauchten sich nicht angesprochen zu fühlen, denn ausgewählt habe er diesen Namen seinerzeit nur wegen des passenden Reimschemas. Die sich tatsächlich unter den Gästen befindliche Kristina konnte also ganz beruhigt sein.

Sodann musste Laurent überlegen, welcher Song als nächstes auf der Liste stand. Er meinte, es sei ein etwas ruhigerer Song, was sich aber sogleich als kleine Fehlinformation erwies. Schon bei den ersten Takten gab es unter den Anwesenden eine, die leise anfing zu jubilieren, denn ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung: "Don't give it up" live (neben NA mein Lieblingssong) - ebenfalls eine Uraufführung. Nach nur vier Zeilen sah ich meine Felle jedoch schon wieder davonschwimmen, denn irgendetwas klang ungewohnt... Und so kam, was kommen musste: "Ich weiß meinen Text nicht mehr" *g*. Erfreulicherweise handelte es sich aber nur um einen kurzen Aussetzer, dann hatte Laurent den Faden wiedergefunden. So wurde es doch noch eine gelungene Livepremiere.

Danach kamen tatsächlich die etwas ruhigeren Songs an die Reihe, allerdings läutete "Don't you worry mama" auch bereits das Ende dieses "lustigen Abends" bzw. der "lustigen Darbietung" ein, wie sich Laurent schnell verbesserte, denn die Party sollte natürlich noch lange nicht zu Ende sein. Eine Zugabe spendierte er aber noch, die auch gleichzeitig seine Message an die Gastgeberin darstellte: "You've got a friend". Obwohl gerade dieser Song nicht unbedingt zu Ankes Lieblingsliedern gehört, denke ich, dass sie sich über diese Geste dennoch gefreut hat. Insgesamt war es ein toller Auftritt von Laurent. Auch wenn das Equipment in seinen Augen bestenfalls kaffeefahrttauglich gewesen sein mag *g* - wir ZuhörerInnen konnten uns über den Sound nicht beklagen!

Nachdem Laurent das Mikro endgültig beiseite gelegt hatte, gab's erst einmal einen wohlverdienten Caipi aus der Hand unserer Hausbarspezialistin KS, wovon MW ein ausnehmend hübsches Foto eingefangen hat. Nach einer kurzen Erholungspause nahm sich Laurent dann, wie versprochen, Zeit für die Klärung einiger Fragen der sonst immer zu kurz gekommenen Prioritätsstufe 2 sowie das kleine Interview, das Ihr hier schon lesen konntet. Leider hatte ich zu Hause keine Zeit mehr gefunden, Letzteres ordentlich vorzubereiten, und der Berliner Arbeitseinsatz ließ erst recht keine Luft dazu, aber glücklicherweise war Laurent an dem Abend sehr auskunftsfreudig und gab auch zu stichpunktartig in Halbsätzen angeschnittenen Themen ausführlich Antwort.:-) Nicht erst seit der Party glaube ich jedoch, dass Laurents Aura negativ auf manche technische Gerätschaften ausstrahlt, denn mein daheim in der Provinz noch funktionstüchtiges Diktiergerät verweigerte plötzlich seinen Dienst, zu Hause lief es hingegen wieder einwandfrei, und auch Ankes Verstärker arbeitete am nächsten Tag ohne weiteres Zutun wieder über beide Kanäle - so, als sei nichts gewesen. Sehr mysteriös!

Einige Dinge, die anschließend bzw. zwischendurch in den Smalltalk-Phasen angesprochen wurden, sind vielleicht noch erwähnenswert: So durfte Anke z.B. endlich ihre Akte "Langnese-Werbung" schließen, denn Laurent hatte sich das Cremissimo-Jingle, das sie ihm vor einiger Zeit gegeben hatte, inzwischen angehört, konnte aber - im Gegensatz zum Rest der Welt - überhaupt keine Ähnlichkeiten zwischen seiner und der Stimme von Charles Simmons feststellen. Tja, dann hatten wir wohl alle was an den Ohren. ;-)

Außerdem kam die Rede natürlich auch auf das Thema "Grütze" und die nach unserem Erleben völlig unverständliche negative Pressekritik. Wie seinerzeit im Forum schon erwähnt, bezogen sich all diese Kritiken auf den Premiereabend, während wir einen Tag später bei der zweiten Sitzung einen ganz anderen Eindruck gewonnen hatten. Offensichtlich scheint für einige ein solches Musical auch von der Länge her wohl nicht das zu sein, was sie in der Schublade "Karneval" erwarten. Später ging die Grütze dann um ein paar Minuten gekürzt über die Bühne, und ich hatte den Eindruck, dass Laurent mit der Publikumsresonanz durchaus zufrieden war. Die Hoffnung, das Stück zumindest auf dem Kölner CSD noch einmal im Ganzen zu Gesicht zu bekommen, machte Laurent allerdings gleich zunichte, da die Veranstalter lediglich Interesse an einem Medley aus zwei bis drei Songs bekundet hatten. Wirklich schade, denn sicherlich wäre die "Grütze" auf einem CSD genauso gut angekommen wie zuvor die "Heumarkt-Story". Immerhin hatte Laurent die Grütze-Texte mitgebracht, so dass sich hier (irgendwann demnächst) doch noch etwas ausführlicher darüber schreiben lässt, denn mehr als die grobe Handlung ist nach einmaligem Anschauen nicht hängengeblieben.

Durch die ebenfalls mitgebrachten neuen Pressefotos - die sich unschwer als Werke Frank Burkhards erkennen ließen, der es einfach am besten versteht, Laurent fotografisch ins rechte Licht zu setzen - kamen wir auch auf die Fotoserie zu "In Progress" zu sprechen. Wie einige andere ja auch schon gesagt haben, finde ich, dass das Motto des Albums, das in Laurents einleitenden Worten zum Ausdruck kommt, im Booklet auch fotografisch sehr gut umgesetzt wurde, gerade durch die Bewegung, die sich im Bildverlauf widerspiegelt. Umso überraschender war es zu erfahren, dass das Ergebnis dieser gesamten Fotostrecke eigentlich ein einziges Desaster war, weil von den zahlreichen Bildern (85 Stück oder so!?) fast alle verwackelt waren (wenn das so ist, könnte ich ja glatt auch noch eine Laufbahn als Profifotografin einschlagen.*g*) Andreas war es, der aus der Not eine Tugend machte und mit seinem grafischen Geschick dafür sorgte, dass aus diesen Pics doch noch ein gescheites Booklet wurde. (Mit seinem wirklich überaus sympathischen "Schmusekaterchen" scheint Laurent sowieso das große Los gezogen zu haben, denn es kommt sicherlich nicht von ungefähr, dass die beiden genau eine Woche vor der Party bereits ihr Zweijähriges feiern konnten.)

Nachdem noch einige fotografische Wünsche erfüllt worden waren, machten sich Laurent und Andreas nach drei Stunden schließlich wieder auf den Heimweg. Bei uns wurde aber noch kräftig weitergefeiert, bis wir irgendwann gegen Morgen in mehr *räusper* oder weniger desolatem Zustand ins Bett sanken. Nur Mario bewies jugendliches Durchhaltevermögen und brachte sogar Blackdove und MW noch zum Bahnhof, die leider schon in aller Herrgottsfrühe die Heimreise antreten mussten. Das war zwar sehr schade, dafür blieb ihnen aber wenigstens das Aufräumen des Schlachtfeldes namens Küche erspart (spezieller Gruß an Leidensgenossin Annika). Allerdings hatte MW das Chaos vorher noch schnell im Bild festgehalten, so dass uns tags darauf eine Datei mit dem vielsagenden Namen "Thank God I'm Home" in die Mailbox flatterte.*g* KS verließ uns dann Montag, und für den harten Kern gab es noch eine Menge zu lachen, bis auch wir am Mittwochnachmittag in alle Himmelsrichtungen davonrauschten. Es war eine schöne Zeit, die wir alle sicherlich nicht so schnell vergessen werden!

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